Ingrid Achatz, Praxis für Ergotherapie, Kunst- und Gestaltungstherapie, Straubing  
   

Wirkungsweise
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Die beschleunigte Informationsverarbeitung durch Augenbewegungen.

Aufgrund der Erkenntnisse von Neurowissenschaftlern vermuten Forscher, dass belastende Ereignisse in der rechten Gehirnhälfte, dem Sitz des Fühlens abgespeichert werden.

Diese „Cluster“ sind von der linken Gehirnhälfte abgeschnitten und verhindern das logische Verständnis des Erlebten. Sie sind der Sprache nicht mehr zugänglich. Zur Aufarbeitung fehlen schlicht die Worte.

In der systemischen Traumatherapie mit EMDR® (= Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wird bewusst der Versuch unternommen, das Schockerlebnis im sicheren Rahmen der Therapie aufzuspüren, die fragmentiert abgespeicherten emotionalen und körperlichen Reaktionen zu erkennen und aufzulösen.

Die Neuvernetzung geschieht im Gehirn meist selbstständig, ähnlich wie bei dem REM-Phasen des Traumschlafes kommt es durch die Augenbewegungen zur Verarbeitung belastender Erinnerungen und Erlebnissen.



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Ingrid Achatz, Praxis für Ergotherapie, Kunst- und Gestaltungstherapie, Straubing